Beiträge mit Tag Adam Weishaupt

Die Symbole der Illuminati


Illuminati

Eines der Hauptargumente, das bei den gängigen Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit den Illuminaten immer wieder gerne genannt wird, sind die angeblichen Illuminaten-Symbole, die - für jedermann offensichtlich - in nahezu allen Aspekten unseres gesellschaftlichen Lebens immer wieder auftauchen.

Die Illuminati-Pyramide auf der Ein-Dollar-Note

Das wohl bekannteste dieser Symbole, die angebliche Illuminaten-Pyramide mit dem sogenannten allsehenden Auge an der Spitze, ist zugleich das Siegel der mächtigsten Nation der Welt und prangt bis heute auf dem offiziellen Zahlungsmittel der Vereinigten Staaten von Amerika.

Tatsache ist jedoch, dass dieses Symbol in keinerlei Bezug zum historischen Illuminatenorden steht. Vielmehr wird das Auge der Vorsehung, dargestellt in einem Dreieck, schon seit jeher der christlichen Mythologie zugeordnet und symbolisiert Gott, den heiligen Geist, die Dreifaltigkeit oder was auch immer. Eine solche Zuordnung wird auch durch die Inschrift “Annuit Coeptis” (lat.: Er [Gott] heißt das Begonnene gut” untermauert.

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Die historischen Illuminaten

Hinweis: Dieser Artikel fasst die wichtigsten Sachverhalte zum Thema “Illuminaten” zusammen und richtet sich daher vor allem an neue Leser, die kein oder nur geringes Vorwissen haben.

Der Illuminatenorden (lat. illuminati: “die Erleuchteten”) war ein gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Bayern gegründeter Geheimbund, dessen Existenz durch zahlreiche noch erhaltene Dokumente und sonstige wissenschaftlich haltbaren Hinweise gut dokumentiert ist.

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Mythos Illuminaten: Was steckt hinter dem Phänomen?

Terry Melanson - Perfectibilists: The 18th Century Order of the Illuminati

Gerade rechtzeitig zum Kinostart von Dan Browns “Illuminati - Angels & Demons” hat unser Kollege Terry Melanson von conspiracyarchive.com sein Werk “Perfectibilists: The 18th Century Order of the Illuminati” veröffentlicht.

Unter dem Motto “The Illuminati Demystified: The Real Story Behind the Pop Culture Phenomenon” stellt er darin in über 500 Seiten die Ergebnisse seiner umfassenden Recherchen vor, für die er nach eigenen Angaben zahlreiche Originaldokumente von und über den historischen Illuminatenorden erstmalig ins englische übersetzt hat.

Dabei geht Melanson besonders auf bestätigte, mehr oder weniger prominente Mitglieder des ursprünglich als “Bund der Perfektibilisten” gegründeten Ordens sowie auf die tatsächlichen und nur wenig bekannten Symbole und Erkennungszeichen der Illuminaten ein.

Auch auf die zahlreichen und gut dokumentierten Verbindungen zu den Freimaurern hat der Autor ein besonderes Augenmerk gerichtet.

Alles in allem eine fundierte, nach bisherigen Erfahrungen gut recherchierte Aufarbeitung des legendären bayerischen Geheimbundes und somit jedem zu empfehlen, der Dan Browns Illuminati bereits hinter sich gelassen hat und zugunsten der historischen Vorlage etwas tiefer in diese spannende Materie eintauchen möchte.

Stadtmuseum Ingolstadt: Illuminaten-Abteilung wird ausgebaut

Stadtmuseum Ingolstadt

Auch in diesem Monat haben die Illuminaten-Reporter vom Donaukurier wieder interessante Neuigkeiten aus dem Stadtmuseum Ingolstadt zu berichten.

Nachdem bereits im Februar mehrere Sonderveranstaltungen des Museums zum Thema Illuminaten komplett ausgebucht waren, hat man nun beschlossen, die Reihe im September fortzusetzen. Auch ziehen die Ingolstädter laut Museumschefin Beatrix Schönewald in Erwägung, die Abteilung über die Epoche der Aufklärung, in welcher auch Adam Weishaupts Illuminatenorden thematisch angesiedelt ist, weiter auszubauen. Darüber hinaus gibt es Überlegungen, die Illuminaten irgendwann komplett in eine eigene Abteilung auszulagern.

Offenbar hat man hier nun erkannt, wie groß das öffentliche Interesse am Thema Illuminaten geworden ist, nicht zuletzt durch die Popularität des hierzulande unter dem Titel “Illuminati” erschienenen Vatikan-Thrillers “Angels & Demons” von Erfolgsautor Dan Brown.

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Was Carl Jung’s Ancestor an Illuminatus?

There’s two Illuminati with the last name Jung identified in Hermann Schüttler’s Die Mitglieder des Illuminatenordens 1776-1787/93 (Munich: Ars Una 1991): Franz Wilhelm Jung (1757-1833) and Johann Sigmund Jung (1745-1824).

The latter, it turns out, was probably the uncle to the famed Swiss psychoanalyst’s grandfather, Carl Gustav Jung (1794-1864).

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Stadtmuseum Ingolstadt: Ansturm auf Illuminaten-Vortrag

Stadtmuseum Ingolstadt

Eine neue Votragsreihe des Stadtmuseums Ingolstadt sorgt derzeit nicht nur aufgrund des unverkrampften Konzepts für Aufsehen. Unter dem Motto “MUKAKU (Museum - Kaffee - Kuchen)” bietet sich interessierten Besuchern hier die Möglichkeit, Vorträge zu diversen Themen zu besuchen und anschließend in entspannter Atmosphäre bei Gebäck und Heißgetränken ausklingen zu lassen oder sich in weiterführende Diskussionen zu vertiefen.

Der Auftakt am heutigen Sonntag zum Thema “Illuminaten in Ingolstadt” stieß jedoch offenbar auf so großes Interesse, dass bereits nach kurzer Zeit alle der ungefähr 70 verfügbaren Plätze belegt waren und zahlreiche Interessierte aus Platzgründen sogar wieder gehen mussten.

Aufgrund des unerwarteten Besucheransturms gab der Sachgebietsleiter des Museums, Dr. Gerd Riedel, inzwischen einen geplanten Wiederholungstermin bekannt.

Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

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A Brief Encounter with Adam Weishaupt in 1804

Adam Weishaupt

Relatively late in the research for the book Perfectibilists, I became aware of an short account from Henry Crabb Robinson, in his Diary, Reminiscences, and Correspondence, where he had gone to Gotha in 1804 and met with Adam Weishaupt. I hadn’t included this exchange in my own book (as it wasn’t readily accessible to me at the time). However, recently, Google books has scanned in a full-view copy of the diary. Here, then, is Henry Crabb Robinson’s encounter with Adam Weishaupt (in Diary, Reminiscences, and Correspondence, Vol. I, Boston: Fields, Osgood, & Co. 1869, pp. 124-6):

[...] my object in referring to this visit to Gotha is to say something of a man whose name belongs to the history of the last century, though it was raised to undue importance by the malignant exaggerations of party spirit.

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