Geheimbünde: Ein kurzer Überblick

Geheimbünde sind Organisationen, deren Struktur, Bräuche und Ziele vor Gruppen außerhalb des Mitgliederkreises geheim gehalten werden. Die Aufnahme in Geheimbünde ist oftmals mit Initiationsriten (Einweihungszeremonien) verbunden. Anschließend werden die neuen Mitglieder mit dem Geheimwissen des Bundes (der Geheimlehre) vertraut gemacht. Sie selbst sind zur Geheimhaltung verpflichtet (Arkandisziplin).

Kultische Geheimbünde findet man u. a. bei afrikanischen und nordamerikanischen Völkern, besonders bei den Pueblo- und Plainsindianern. Diese werden oftmals durch geheimes Mythenwissen zusammengehalten.

Anfänge

Es ist eine Tatsache, dass schon in den Tagen der Bibel “geheime Gruppen” und Sekten agierten. Hier sind aus dem dritten Jahrhundert sicher die bekanntesten die Gnostiker und die Katharer. Bekannt sind sicher auch die würdigen Ritter der Tafelrunde um König Artus und auch der Templerorden, der im Mittelalter in Kirche und Staat enormen Einfluss besaß. Der Templerorden – heute eine der mysteriösesten Gruppen unter den Geheimgesellschaften – ist bis in unsere Zeit hinein mit dem dunklen Mantel der Mystik bedeckt.

Im antiken Griechenland verbanden die Pythagoreer Philosophie und Politik miteinander. Auch im Nahen Osten und in Teilen Asiens wurden einige religiöse Geheimbünde gegründet, so die Assassinen (arabisch: Haschischraucher), die sich im 11. Jahrhundert im heutigen Iran organisierten. Im 14. Jahrhundert entstand einer der größten Geheimbünde der Welt, der Bund der Freimaurer.

17. Jahrhundert bis heute

Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden Geheimbünde wie die Rosenkreuzer. Aus manchen wurden wichtige Zentren politisch Andersdenkender. Zu den politischen Geheimbünden des 19. Jahrhunderts gehören die Carbonari in Italien und die Fenier-Bewegung in Irland. Die Camorra und die Mafia in Italien entstanden, um kriminelle Aktionen zu organisieren.
In den USA fand sich 1866 der Ku Klux Klan zusammen, der terroristische Ziele gegen Schwarze verfolgte.
In China haben Geheimbünde eine lange Tradition. Viele von ihnen waren mit der chinesischen Religion verknüpfte Kultgruppen, die sich zum Taoismus oder Buddhismus bekannten. In fast allen wichtigen Epochen der chinesischen Geschichte waren solche Gruppen (darunter auch zahlreiche politische) aktiv. In Japan entwickelten sich im 19. Jahrhundert nationalistische Geheimbünde, um sich der Schogun-Dynastie Tokugawa zu widersetzen. Nach der Meiji-Reform spielte etwa der Geheimbund Schwarzer Drache eine wichtige Rolle. Zu den international agierenden kriminellen Untergrundorganisationen Japans gehören die Yakuza.

Heute jedoch wird in einschlägigen Foren im Internet immer wieder eine Gruppe genannt, die wohl derzeit wie keine andere geheime Organisation die Gemüter erregt: Die Illuminaten.

1 Kommentar zu “Geheimbünde: Ein kurzer Überblick”

werner otto lexa   June 17th, 2012

es wirt kaum einer sich noch für geheimbünde interssieren , den alles ist offen bar, die ihr auch seit die “illumienaten” den ich bin ein illuminat , wenn ich auch einwenig verückt bin, den das wird man, wenn diese erleuchtung erfährt wie ich sie erleben muste. ich werde euch nicht schreiben an was man die psychose die ich halt habe , erkennen kann. mit noch guten grüssen werner otto lexa

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